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Grundsätze der Erstellung von Landing Pages

Landing Page

Angemessener Preis

Wenn Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung teurer als ähnliche Marktagebote der Wettbewerber ist, wundern Sie sich nicht, wenn man sich Ihre Landing Page anschaut und sie auf der Suche nach einer günstigeren Option verlässt. Die Preise müssen angemessen sein. Ja, sie können höher als bei Ihren Wettbewerbern sein, müssen aber innerhalb eines angemessenen Bereichs liegen, dabei ist auch der Grund ausführlich zu erläutern, warum sie höher sind (Produktqualität höher, Versand schneller und günstiger, individuelle Optionen etc.).

Es muss Ihrem Interessenten klar sein, was er bezahlt bzw. wofür er einen höheren Preis zahlt.

Eine Landing Page, ein Produkt, eine Zielgruppe

Die Landing Page muss nur ein Angebot für ein Segment einer Zielgruppe enthalten. Einfacher gesagt, wenn Ihr Produkt sowohl für junge Mädchen als auch für ältere Damen geeignet ist, haben Sie zwei verschiedene Landing Pages zu erstellen: eine für jedes dieser Segmente, weil sowohl bei Mädchen als auch bei Damen ein spezieller Ansatz benötigt wird. Den Großhändlern sind einige Vorteile wichtig und Käufer im Einzelhandel achten auf ganz andere Sachen.

Natürlich können Sie diese Regel auch nicht einhalten und nur eine einzige Landing Page erstellen, in diesem Fall wird aber die Conversion niedriger sein.

Alleinstellungsmerkmal

Bei dem Alleinstellungsmerkmal (USP bzw. unique sales proposition) geht es um ihren Hauptvorteil. Dieses Merkmal unterscheidet Sie vorteilhaft von Ihren Wettbewerbern und lässt den Interessenten für Ihr Unternehmen zu entscheiden. Sie bieten z.B. die höchste Qualität bzw. kostenlosen Versand an. Oder vielleicht schenken Sie ein Geschenk jedem Käufer oder bieten gratis Beratungen vor dem Kauf an.

Überlegen Sie, welche Vorteile Sie gegenüber ihren Wettbewerbern haben und formulieren Sie klar Ihr USP.

Gutes Angebot

Wie verfassen Sie ein gutes Angebot (Titel)?

Wenn man auf Ihre Landing Page kommt, muss man von den ersten Sekunden an verstehen, wofür die Seite dient und was Sie an diese Person verkaufen wollen. Dazu wird auf dem ersten Bildschirm in der Regel ein genaues Angebot (welches üblicherweise im Titel ausgedrückt wird) und ein themenspezifisches Bild angezeigt, welches Ihr Angebot inhaltlich ergänzt.

Natürlich können Sie neben dem Angebot und dem Bild auch einige andere Informationen zeigen (z.B. eine kurze Liste mit Ihren wichtigsten Vorteilen), aber der Schwerpunkt muss immer auf dem Angebot liegen. Kann man nicht innerhalb von wenigen Sekunden verstehe, was Sie ihm anbieten, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man Ihre Seite einfach schließt und nie wieder darauf zurückkommt.

Ein gutes Angebot muss für Ihre Werbeanzeige relevant und nicht zu lang sein, weil das Kurzzeitgedächtnis einer Person vom Umfang her begrenzt ist. Es wird Ihrem Besucher schwerfallen, die Bedeutung eines Satzes zu verstehen, der aus mehr als 7-9 Wörtern besteht. Das sind zwei wichtigste Regeln.

Nachfolgend finden Sie einige Varianten, wie Ihr Angebot sein kann:

  • Key-Begriff enthalten. Wenn man den Key-Begriff in der Überschrift sieht, nach welchem man zu Ihrer Landing-Page gekommen ist, versteht man gleich, dass man an der richtigen Stelle ist. Die Chancen, dass man es weiterliest, steigen. Darüber hinaus hat die Verwendung eines Suchbegriffs im Titel einen positiven Einfluss auf die SEO.
  • Einfach und klar sein. Nach dem man Ihre Überschrift gelesen hat, muss man klar verstehen, was Sie ihm anbieten. Wenn Sie beispielsweise Damenbekleidung an Großhändler verkaufen, schreiben Sie am besten „elegante Frauenkleidung im Großhandel“.
  • Vorteile versprechen. Man wechselt zu Ihrer Landing Page, um eine Lösung für sein Problem zu finden: Man will eine hochwertige Renovierung für seine Wohnung vornehmen, eine großartige Geburtstagstorte bestellen, ein Spielzeug kaufen, das nicht nur seinem Kind gefällt, sondern auch zu dessen Entwicklung beiträgt usw. Einer der Wege, eine gute Überschrift zu erstellen, besteht darin, dass dieser Titel die Möglichkeit nennen muss, wie das Problem des Kunden gelöst werden kann, bzw. den Vorteil, den der Kunde bei Ihnen bekommt.
  • Konkret sein. Sehr häufig enthalten die Überschriften und der Text auf der Landing Page im Ganzen viele allgemeine Sätze, die nicht glaubwürdig sind und beinahe nichts wert sind. Wenn Sie beschlossen haben, dass die Überschrift einen Vorteil enthalten muss, geben Sie genau an, worin dieser Vorteil besteht. Je genauer Ihr Titel und Ihre Beschreibung sind, desto überzeugender sieht Ihr Angebot aus.
  • Positive Emotionen wecken. Dieses Verfahren funktioniert besonders gut bei B2C-Käufern. Gelingt es Ihnen, mit dem Titel und einem geeigneten Bild positive Emotionen beim Besucher zu wecken, können Sie sicher sein, dass er sich nicht auf den ersten Bildschirm beschränkt und die Landing Page weiterliest. Somit haben Sie die Möglichkeit, Ihr Angebot für diese Person detaillierter zu vermitteln.

Der erste Bildschirm ist wichtig

Der erste Bildschirm ist sehr wichtig. Dies ist die erste Sache, die man sieht, wenn man auf Ihre Landing Page kommt. Es hängt gerade vom ersten Bildschirm stark ab, ob man Ihre Landing Page weiter scrollt oder nicht.

Der ideale erste Bildschirm sollte einfach, bunt und anlockend sein. Ist das Zielpublikum „warm“, können Sie ein Bestellformular hinzufügen. Ist es „kalt“, dann verfassen Sie ein klares Angebot, geben ein paar wichtige Vorteile an, wecken Sie Interesse, damit man unbedingt weiter scrollt.

Design und Text an Zielpublikum gerichtet

Wenn Sie an dem Design und dem Text für Ihre Landing Page arbeiten, denken Sie immer zuerst an Ihre Zielgruppe. Tun Sie genau das, was Ihre Interessenten anlocken kann.

Logik der Module-Anordnung

Jede Landing Page kann in einzelne inhaltliche Blöcke eingegliedert werden: Der erste Bildschirm mit dem Angebot, Vorteile, Bewertungen, Arbeitsschema, Antworten auf häufig gestellte Fragen usw. Diese Blöcke müssen miteinander verbunden sein und in einer logischen Reihenfolge dargestellt werden. So platziert man z.B. die Blöcke „Zahlungsmethoden“ und „Versand“ üblicherweise am Ende der Landing Page, da sich Besucher zuerst über Ihr Angebot informieren und sicherstellen sollten, dass es gerade das ist, was sie auch benötigen. Erst dann sollten sie zu Versand- und Zahlungskonditionen wechseln.

Keine externen Links nutzen

Eine weitere wichtige Regel ist es, dass man ihre Landing-Page nicht verlassen sollte. Der gesamte Prozess – von der Kenntnisnahme der Information zu Ihrem Produkt bis zum eigentlichen Kauf – muss auf einer Seite erfolgen. Falls Sie den Link zu einer externen Site einfügen, kann man Ihre Landing Page verlassen und nicht mehr zurückkommen, wenn man andere Inhalte findet, an welchen man interessiert ist. Wenn Sie Ihre Interessenten also nicht verlieren möchten, entfernen Sie alle Links zu externen Sites.

Richtige Werbemittel-Einstellungen

Davon, wie richtig die Einstellungen Ihrer Werbekampagne sind, hängt die Effizienz Ihrer Landing Page direkt ab.

Achten Sie dabei auf folgende Sachen:

  1. Die Werbeanzeige muss für die Landing Page relevant sein. Dies bedeutet, dass man – nachdem man den Link angeklickt und zur Seite gekommen ist – genau das sehen muss, was man auch erwartet. Steht in Ihrer Werbeanzeige: „Staubsauger mit einem Rabatt von 50% kaufen“, müssen Sie dem Käufer auch diesen Rabatt gewähren. Ansonsten werden Sie einfach Ihr Geld für Werbung ausgeben, aber keine Verkäufe generieren.
  2. Ihre Werbeanzeige muss genau das Publikum anlocken, für welches diese Landing Page erstellt wurde. D.h. eine Landing Page, die für „warmes“ Zielpublikum erstellt wurde (Personen, die Ihr Produkt bereits kennen und bereit sind, es zu kaufen), erfordert Online-Marketing mit „warmen“ Suchbegriffen. Die Landing Page, die für „kaltes“ Zielpublikum gedacht ist (Personen, die Ihr Produkt nicht kennen und dessen Kauf noch nie in Betracht gezogen haben) braucht jeweils „kalte“ Suchbegriffe.

Sie müssen mit diesen beiden Zielpublikumstypen unterschiedlich arbeiten. Für den ersten Typ müssen Sie alle Vorteile, die sie beim Kauf erhalten, kurz angeben und sofort zur Sache zu kommen: Zur Bestellung auffordern, günstige Werbeaktionen und Bedingungen anbieten usw. Und den Personen des zweiten Typs müssen Sie detailliert erklären, wie Ihr Produkt nützlich sein kann, wie es ihre Probleme lösen kann, warum sie Ihnen vertrauen können etc.

  1. Wollen Sie eine Landing Page erstellen und erst dann Traffic dazu starten? Untersuchen Sie zunächst die Nachfrage nach Ihrem Produkt. Öffnen Sie den Google Keyword Planner. Prüfen Sie, wie viele Personen pro Monat danach suchen. Erst dann beginnen Sie mit der Planung Ihrer Werbekampagne:
  • Gibt es viele Anfragen (Ihr Produkt ist also gefragt), erstellen Sie Ihre Landing Page für „warmes“ und „heißes“ Zielpublikum (die Besucher, die mit den am meisten hochqualitativen und gezielten Anfragen wie „Kaffeemaschine kaufen“, „Kaffeemaschine Moulinex Preis“ usw. kommen). Finden sie dieses Traffic nicht ausreichend, erstellen Sie eine weitere Landing Page für „kaltes“ Zielpublikum (welches mit „kalten“ Suchanfragen wie „Wie wählt man eine Kaffeemaschine aus?“ oder „Was ist besser – ein Kaffeebereiter oder eine Kaffeemaschine?“ kommt).
  • Gibt es nur wenige oder gar keine Zielanfragen (wenn Sie z.B. ein neues Produkt anbieten wollen, das man noch nicht kennt), erstellen Sie Ihre Landing Page am besten gleich für „kalte“, aber häufigere Suchanfragen. Verkaufen Sie z.B. einen Brotbackautomat, können Sie Abfragen wie „Wie macht man Brot?“ Oder „Brot selber backen, Rezept mit Schritten“ usw. verwenden. Arbeiten Sie dann entsprechend mit diesem Zielpublikum.

Wenn Sie die wichtigsten Grundsätze zur Erstellung einer Landing-Page einhalten und mit Inhalten jeweils rumspielen, können Sie die Conversion Ihrer Landing Page wesentlich erhöhen.

Wir würden uns immer freuen, Ihnen dabei zu helfen.

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